Traditionelle Organisationstheorie
Zu den traditionellen Organisationstheorien gehört der Bürokratieansatz nach Max Weber, das Scientific Management nach Taylor (siehe Taylorismus) und Fayol (siehe Managementlehre nach Fayol), der Human Relations Ansatz sowie mehrere verhaltenswissenschaftliche Organisationstheorien.
Die traditionelle betriebswirtschaftliche Organisationstheorie hat zum Ziel, eine Terminologie zur systematischen Bearbeitung organisatorischer Probleme und Sachverhalte bereitzustellen. Die Grundannahmen resultieren aus Plausibilitätsüberlegungen und praktischen Erfahrungen ("gesunder Menschenverstand"). Im Wesentlichen sollen Handlungsanleitungen für den Organisator bereitgestellt werden, die Erklärung organisatorischer Sachverhalte steht im Hintergrund.
Folgende Objekte werden von der Organisationstheorie betrachten:
• Aufgaben,
• Bedingungen (Absatz- und Beschaffungsmärkte, Wirtschaftspolitik, Ökologie, rechtliche Verordnungen, politische Verhältnisse, sozio-kulturelle Umwelt),
• organisatorische Regeln (Aufbauorganisation, Arbeitsteilung, Koordination, Konfiguration),
• Aufgabenerfüllungsprozesse (Ablauforganisation)
• Effizienz (hängt von den gewählten Kriterien von Input und Output ab, hat zentrale Bedeutung für die Beurteilung organisatorischer Regelungen, ist schwierig zu messen).